

Vor der Bestellung von Bürsten fragen die meisten Kunden, ob die Bürste aus Naturhaar besteht und ob sie besonders weich ist. Es ist jedoch nicht ganz richtig, die Qualität einer Bürste allein anhand der Weichheit ihrer Borsten zu beurteilen.
Achten Sie zuerst auf das Material: Um zu beurteilen, ob ein Make-up-Pinsel gut oder schlecht ist, ist das Borstenmaterial der wichtigste Faktor.
Die Borsten professioneller Make-up-Pinsel lassen sich im Allgemeinen in zwei Kategorien einteilen: Naturhaar und Kunstfasern (hauptsächlich Nylon oder Taklon). Manche Pinsel benötigen jedoch eine gewisse Festigkeit für ein optimales Ergebnis und verwenden daher eine Mischung aus Natur- und Kunsthaar. Ob sich die Borsten weich anfühlen, ist subjektiv, da die Hautempfindlichkeit individuell unterschiedlich ist. Wählen Sie Ihren Pinsel daher passend zum gewünschten Make-up-Ergebnis und Ihren persönlichen Hautbedürfnissen.
Die Gesamtqualität der Bürste sollte umfassend beurteilt werden. Dazu gehören die Borstenspitzen, die Elastizität der Haare, der Haarausfall, die Haarfarbe und die Haarform. Auch das Material und die Beschichtung sollten überprüft werden. Zwinge (das Metallrohr), das Material des Griffs und die Verbindung zwischen Griff und Zwinge. Prüfen Sie abschließend, ob sich die Bürste kratzig anfühlt und wie hochwertig der Aufdruck des Produktlogos ist.
Vergleich der gängigen Materialien: Der Preis der Rohhaare (der nicht den Gesamtkosten einer Bürste entspricht) gibt nicht immer Aufschluss über die Qualität der Bürste. Die wichtigsten Faktoren, die den Endpreis beeinflussen, sind: die Marke, die Materialien der einzelnen Bürstenteile, die Verarbeitungsanforderungen, Qualitätsstandards, die Produktfunktion, die Größe, die Chargengröße und die Verpackung.
Wir empfehlen, die Materialien anhand ihrer spezifischen Eigenschaften und Ihrer Make-up-Ziele auszuwählen. Am schwierigsten zu unterscheiden sind tatsächlich gemischte Haare. So kann ein Hersteller beispielsweise echtes Zobelhaar mit synthetischem Zobelhaar mischen. Da reines und künstliches Zobelhaar in Farbe, Form und Weichheit sehr ähnlich aussehen und sich auch so anfühlen, sind sie kaum zu unterscheiden. Sind diese beiden Materialien gleichmäßig vermischt und zu einem Pinselkopf geformt, fällt es selbst professionellen Pinselentwicklern schwer, den Unterschied optisch zu erkennen.
Eine gute Methode zur Qualitätsprüfung ist, einige Haare herauszuziehen, um zu prüfen, ob das Haarbündel tatsächlich einheitlich in Farbe, Form, Weichheit und Glanz ist. Während der Produktion wird das Haar wiederholt gekämmt. Wird minderwertiges Haar mit hochwertigem Haar vermischt, lässt sich keine wirkliche Einheitlichkeit erzielen, was zu kleinen, ungleichmäßigen Farb- oder Texturflecken führt. Sie werden subtile Unterschiede in Form, Weichheit und Glanz feststellen. (Hinweis zu echtem Zobelhaar: Es ist von höchster Qualität. Seine Textur ist perfekt ausbalanciert und daher ideal für Lippen-, Eyeliner- und Lidschattenpinsel. Reine Zobelhaarpinsel sind auf dem Markt selten, da das Rohmaterial um ein Vielfaches teurer ist als gewöhnliches Haar.)
Wie kann man den Haartyp wirklich bestimmen? Man kann das Haarmaterial anhand von drei Hauptmethoden identifizieren: Ansehen, Riechen und Tasten.
So können Sie natürliches Tierhaar von synthetischen Fasern unterscheiden:
Zunächst zur visuellen Beurteilung: Hochwertiges Kunsthaar ist bis auf die Spitzen relativ steif und fühlt sich extrem glatt an. Biegt man eine Nylonborste um 60 Grad und lässt sie los, kehrt sie mühelos in ihre ursprüngliche Form zurück.
Zweitens, durch Überprüfung der Längentoleranz: Vergleichen Sie mehrere Chargen desselben Produkts und achten Sie darauf, wie die Haare mit der Zwinge abschließen. Die Längenabweichung bei Synthetikhaarpinseln ist in der Regel deutlich größer als bei Tierhaarpinseln. Da Nylonhaar so glatt ist, neigt es beim Einziehen in die Zwinge während der Produktion zum Verrutschen, wodurch die freiliegende Haarlänge leicht instabil wird. Dies lässt sich an dieser Fertigungstoleranz erkennen.
Drittens der Brenntest. Egal, ob Sie Anfänger oder Make-up-Profi sind, mit dieser Methode lassen sich Tierhaare zuverlässig von Kunstfasern unterscheiden. Nehmen Sie einfach eine einzelne Haarsträhne vom Pinsel und halten Sie sie eine Sekunde lang an eine Flamme. Sie können die beiden anhand folgender Merkmale unterscheiden:
Tierhaareigenschaften:
Sehen: Leicht entzündlich, erzeugt eine Flamme.
Geruch: Riecht genau wie verbranntes Menschenhaar.
Berühren: Die verbrannten Rückstände verwandeln sich in Asche, die man leicht mit den Fingern zerdrücken kann.
Eigenschaften der Kunstfaser:
Sehen: Schwer entzündlich, erzeugt keine Flamme, sondern schmilzt zu einem Klumpen.
Geruch: Es schmilzt, anstatt zu verbrennen. Anfangs ist es geruchlos, doch bei längerem Brennen entsteht ein Plastikgeruch.
Berühren: Nach dem Schmelzen rekristallisiert es zu einer harten Perle. Es fühlt sich fest an und zerfällt nicht zu Asche.